Offroad

Tour zur Dreiborner Höhe

Am 6. Juli nahmen sich 4 Mountainbiker, eine Gravelbikerin und der Pannenteufel eine Tour über den Rurseee zur Dreiborner Höhe und weiter ins Erkensruhrtal, zum Forsthaus Rothe Kreuz und von dort durchs Rural über Imgenbroich und das Venn zurück nach Breinig vor.

Insgesamt standen ca. 90km und 1.700HM mit einigen knackigen Anstiegen im Tourbuch. Die Hoffnung auf sommerliches Wetter mit angenehmen Temperaturen wurde, dem Verlauf des Sommers entsprechend, nicht ganz erfüllt. Aufgrund der angepeilten Höhenmeter wurde schwüles Sommerwetter aber auch nicht so sehr vermisst. Leider hatte sich auch der Pannenteufel angemeldet, sodass zwei Plattfüße zu beklagen waren. Einer war so kapital, dass für einen Teilnehmer die Tour vorzeitig enden musste.

Trotzdem hat die Tour allen Beteiligten sehr gut gefallen. Gerade der Abschnitt von Einruhr aus zur Dreiborner Höhe, durch das Erkensruhrtal und zum Forsthaus Rothe Kreuz gehört bei uns in der Gegend sicherlich zu den schönsten MTB- und Gravelabschnitten. Selbst bei eher trübem Wetter war die Aussicht von der Höhe grandios.

Der Weg über Imgenbroich und das Venn führte dann wieder durch bekanntes Terrain zurück nach Breinig. Nach gut 6 Stunden Fahrzeit waren die die verbliebenen Vier wieder in Breinig.

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ROAD

Tour Transalp…ein Bericht von Katinka

Also alles in allem war die Tour Transalp für mich eine sehr coole Veranstaltung. Man kommt schnell mit anderen Teilnehmern ins Gespräch die Atmosphäre habe ich als sehr offen und positiv wahrgenommen. Die Logisitk außenrum hat wunderbar geklappt. Falls es Pannen gab, habe ich als Teilnhmerin nichts davon mitbekommen. Man sollte die Veranstaltung aber nicht unterschätzen. Es ist etwas anderes bei Rund um Köln die 130km Strecke zu fahren und sich bei der TTA einzuschreiben. Um jeden Tag eine Strecke zu fahren, die für sich genommen schon eine Herausforderung ist, sollte man unbedingt schon einige km in der Vorbereitung gefahren sein. Intiuitv würde ich 5.000km min empfehlen. Ich hatte in meinem Training schon etwa 6.500 km im Vorfeld gesammelt. Für die Regenaration auf den nächsten Tag ist das Essen in jedem Fall mindestens genauso wichtig, wie das Training in der Vorbereitung. Also auch wenn man völlig am Ende ist und keinen Apettit hat, muss man sich zum essen zwingen, sonst schafft man den nächsten Tag nicht.

Um mit den Strecken im Hochgebirge besser klar zu kommen, sollte man auch schon längere Anstiege und Abfahrten in Vorbereitung gefahren sein. Das gibt sicherheit, vor allem, wenn man sich am dritten Tag nach dem dritten Pass nicht mehr ganz so fit fühlt. Wichtig ist auch, das eigene Tempo zu beachten. Für mich hieß das, dass ich nicht vorne im eigentlichen Rennen gefahren bin, sondern hinten im Feld, das sich über den Tag weit auseinander zieht. Dort erlebt man die TTA eher wie eine lange RTF. Es gibt auch keinen mehr der mit falschem Ergeiz zu viel Risiko eingeht.

Die erste Etappe war nach der Aussage der anderen Teilnehmer wohl der härteste Einstieg, den die TTA je hatte. Die Etappe war mit 73 km zwar die kürzeste, aber das Profil hatte es in sich. Die ersten 20 km waren flach zu einrollen und dann kamen auf den verbleibenden 50km 2.000hm. Die Steigung war im Schnitt immer zweistellig. Relativ am Anfang ging es gefühlt auch in die 18-20 %. Das Panorama der Pustertaler Höhenstraße ist wirklich toll, aber ich würde es eher für Leute mit Motor empfehlen als für Radfahrer. Am Ende war die steile Abfahrt mit vielen Regenrinnen im Asphalt zur Sicherheit aus der Zeitwertung genommen.

Am zweiten Tag wurden die ersten km neutralisiert im Feld gefahren um die Sperrung auf der Hauptstraße zeitlich zu verkürzen. Generell wurde ich in der Regel am ersten Anstieg vom Auto, das die Aufhebung der Streckensperrung markierte überholt. Es war also ähnlich organisiert, wie das UCI Straßen Rennen in Achen. Mit der dritten Etappe war die zweite die erste mit langen Anstiegen und den ersten Pässen. Auf der hier ging es für mich auch zum ersten mal über die 2.000 mNn. In den folgenden Tagen bin ich damit deutlich besser zurecht gekommen als an diesen beiden Tagen.

Die vierte Etappe war die Königsetappe mit 138km und 3.100 hm. Gerade am letzten Anstieg wurde es noch einmal richtig heiß und es gab keine natürlichen Wasserquellen. So dass nach den ca 1.000 hm (inklusive 2 Rampen mit 15%) bis zur Verpflegungsstelle an diesem Anstieg ein paar Teilnehmern bereits das Wasserausgegangen war. Danach waren es nur noch 200hm bis es in die recht technische Abfahrt ging. Unten stand dann regelrecht die Hitze. Das hatte etwas von der sprichwörtlichen Wand, gegen die man fährt. Vor der vierten Etappe war auch der einzige Start zu dem ich eine deutliche Nervosität bei mir gemerkt habe. Dabei war für mich nach der Zweiten Etappe eigentlich schon klar, dass ich es in Ziel schaffen werden, wenn nichts größeres schief geht.

Etappe 5 hatte eine schönen ersten Anstieg. War aber für mich insgesamt nicht so schön, da mir die Hügel auf der Hochebene nicht so liegen und die kurzen Antritte immer Kraft kosten.

Tag 6 war die Queen -Stage. Die längste Etappe mit 143km. Zunächst ging es eine bekannte 'Rennstrecke' , den Kaiserjägerweg runter. Auf gesperrter Strecke. Dann ein langer Anstieg und in der Abfahrt einige Gegenanstiege. Nach der zweiten Verfpflegung gab es leider einen schweren Unfall, so dass die Straße vom Rescue Team des Rennens vorübergehend gesperrt werden musste. So hatte ich aber eine gute Gruppe für den letzten Abschnitt der Strecke. Am Ende ging es ein ganzes Stück flach zur das Etschtal. Landschaftlich schön, dber wenn man keine Gruppe hat zäh.

Tag 7 war dann mit 1500hm flach. Zunächst wieder durchs Etschtal. Dann den Pass hoch und im wesentlichen runter nach Riva mit ein paar Wellen. Ziel war dann am Gardasee. Ein sehr schöner Abschluss. Und viele Empotionen im Ziel als mich meinem Mama begrüßt hat. Freude Stolz und naürlich auch Erleichterung.

Alles in Allem bekommt man wirklich viel geboten.

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RC Dorff Team KIDS meets Grundschule Prämienstraße
Kids

Die KGS Bischofstraße zu Gast beim Team KIDS

In den letzten Jahren waren die Kinder der Katholischen Grundschule Bischofstraße beim STADTRADELN besonders aktiv und haben sich mit ihren herausragenden Kilometerleistungen schnell einen Namen gemacht: 10.849 Kilometer haben die Kids im Jahr 2024 mit 123 Teilnehmenden erradelt und sich damit den zweiten Platz in Stolberg gesichert. Höchste Zeit also, für ein Treffen mit dem Team KIDS des RC DORFF, welches am 29.06. stattgefunden hat.

Und auch hier konnten die Kinder wieder überraschen: Knapp 30 Radfahrer:innen haben zusammen mit ihrer Betreuerin Frau Drummen und einigen Eltern ihre Freizeit genutzt und sind der Einladung des Vereins gefolgt. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und einem Fahrradcheck ging es für alle am Parkplatz Waldschänke/Breiniger Berg los, wo ein kleiner Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours absolviert werden musste. Danach ging es in zwei unterschiedlichen Gruppen weiter. Während die Tour zu Beginn noch über breite und gut befahrbare Wald- und Wiesenwege ging, stand später eine kleine Herausforderung an: Auf einem Trail konnten die Kinder nach einer kurzen technischen Unterweisung ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Nach etwas über 1,5 Stunden Training endete die Tour für alle wieder am Ausgangspunkt. Ein besonderer Dank gilt neben den Trainern den vielen freiwilligen Helfern, die das Team KIDS unterstützt haben und einen (fast) unfallfreien Trainigsablauf gesorgt haben. Denn trotz der recht hohen Teilnehmerzahl und unterschiedlichsten Fähigkeiten musste nur ein kleines Pflaster geklebt werden.

Das Team KIDS des RC DORFF hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern ab dem Grundschulalter grundlegendes Verhalten mit und auf dem Fahrrad zu erlernen und die Freude am Radsport zu wecken. Außerhalb der Ferien treffen sich die Teilnehmer:innen jeden Samstag um 15.00 Uhr am Parkplatz des Friedhofs in Breinig zu gemeinsamen Ausfahrten und Trainingseinheiten.

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Uwe Müller @ Ironman Hamburg 2024
ROAD

Uwe goes Ironman

Im Juni ist ordentlich was los beim RC DORFF. Neben unserer Vereinsausfahrt ins Siebengebirge waren unsere Mitglieder auch sonst sehr aktiv. Ein Mitglied konnte die Tour Transalp erfolgreich absolvieren und für unser Vereinsmitglied Uwe war es nach acht Jahren Pause mal wieder an der Zeit, an einem Ironman teilzunehmen. 

Ausgesucht hatte er sich dafür den Ironman Hamburg, bei welchem er in der Altersklasse 50-54 den 145. Platz belegen konnte. Bedingt durch das schlechte Wetter im Frühling dieses Jahres und berufliche Verpflichtungen kam die Vorbereitung etwas zu kurz und so blieb der ein oder andere Krampf beim Laufen nicht aus. Spaß gemacht hat es ihm trotzdem und er freut sich schon darauf, nächstes Jahre wieder dabei zu sein. 

Foto: © sportograf.com

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RC Dorff meets Südenboecke
E*Motion

Socialride „Tour de Sündenböcke“

Radsport trifft Karneval in Breinig. Zum ersten Mal fand gestern die "Tour de Sündenböcke" in Breinig statt. Dabei hätten die Witterungsbedingungen zum Start kaum ungünstiger sein können: Regen und teilweise böiger Wind sorgten dafür, dass der ein oder andere lieber auf dem Sofa liegen blieb, als aufs Fahrrad zu steigen. Dennoch hatten sich 14 Sündenböcke auf den Weg gemacht um ihren Kaiser zu unterstützen. Denn dieser hatte in der vergangenen Karnevals-Session seine Insignien verloren, die fortan vom RC DORFF verwaltet wurden. Die Botschaft war klar: "Wenn ihr am 16. Juni mit mehr Fahrer:innen am Start seit als der RC DORFF, erhaltet ihr eure Kaisermützen zurück". Diese Herausforderung haben die jecken Radler mit Bravour erledigt und konnte gestern mit 2 Teilnehmenden mehr am Start erscheinen, als der RC DORFF.

Gemeinsam ging es dann auf eine knapp 35 Kilometer lange, meist flache Strecke, welche über die Kinkebahn bis Eynatten und zum Bahnhof in Raeren führte. Nach einer kurzen, recht kalten Pause, ging es über die Radler:innen über die Marienthalstraße zurück nach Breinig ins Restaurant "Zur Treppe" wo nach einer kleinen Stärkung die Übergabe der Kaisermütze an die Sündenböcke erfolgt. 

Für alle Teilnehmer:innen war es ein gelunger Nachmittag und alle waren sich einig, dass es sich gelohnt hat, nicht als Couch-Potate auf dem Sofa liegen zu bleiben. 


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Offroad

Ardenne Trophy und Canyon Bike-Marathon

Fast nahtlos anschließend an die Streckenverhältnisse beim diesjährigen ROC d’Ardenne fanden dank des verregneten Wetters mit der Ardennes Trophy im belgischen La Reid-Theux sowie dem CANYON Rhein Hunsrück Bike Marathon in Rhens zwei weitere Schlammschlachten statt, die im Kalender des Team MTB auf dem Plan standen.

Mit den Erfahrungen des ROC d’Ardenne ging es am 19. Mai auf die 65 Kilometer lange Mittelstrecke, auf denen es 1.750 Höhenmeter zu bewältigen galt. Schnell wurde jedoch klar: Es ist noch viel schlimmer, als gedacht. Angesichts der zahlreichen Passagen mit knöchelhohem Schlamm, auf denen das Fahrrad bergauf entweder getragen oder geschoben werden musste, waren nach der ersten Hälfte bereits alle Körner verschossen. Irgendwann überwog nur noch der bekannte Gedanke: „Der Weg ist das Ziel“, wobei das Ziel nicht näher zu kommen schien und selbst flache Passagen auf völlig zerfahrenen Wiesenpassagen zum Kampf wurden. Ein unglücklicher Abbiegefehler führte zu allem Überfluss auch noch dazu, dass eine über 30% steile felsige Abfahrt für einen Kilometer wieder zurück erklommen werden musste und damit für den Rest sorgte. Irgendwann erschien aus dem Nichts dann doch noch die erlösende Zieleinfahrt und das fragliche Vorhaben war geschafft.

Deutlich besser verlief dann schon am 02. Juni der diesjährige CANYON Rhein Hunsrück Bike Marathon in Rhens, bei dem ebenfalls die Mittelstrecke mit 57 Kilometern und über 1550 Höhenmetern auf dem Plan standen. Bei dem Regen in den Tagen zuvor stand schnell wieder die Frage im Raum, ob es diesmal wieder so „spaßig“ wird. Glücklicherweise waren die Streckenverhältnisse in Rhens deutlich besser und weitestgehend ohne größere Probleme befahrbar, wenn auch weiterhin herausfordernd. So wurde planmäßig Kilometer um Kilometer abgearbeitet, ein kleiner Sturz bergab auf nassem Gestein konnte glücklicherweise gut weggesteckt werden und trotz aller Anstrengung konnte beiläufig noch eine tolle Aussicht über den Rhein mitgenommen werden. Am Ende stand ein Platz in der oberen Hälfte des Starfeldes als Ergebnis fest und die Motivation für die weiteren Veranstaltungen ist wieder gestiegen. Irgendwann dann aber bitte auch mit etwas weniger Schlamm!

Kevin Erm

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Kids

Team KIDS repariert Brücke

Spätestens seit der Flutkatastrophe am 14. Juni 2021 war die Brücke im Wald zwischen Winterstraße und Rainweg in einem beklagenswerten Zustand. Der mittlere Balken fehlte mittlerweile fast komplett und stellte auf dem schönen S1-Trail ein echtes Sicherheitsrisiko dar. Grund genug für ein paar Teilnehmer des RC DORFF Team KIDS, sich dieser Sache anzunehmen. 

Neues Holz wurde gekauft, Akkuschrauber und Schrauben in den Rucksack gepackt und dank der tatkräftigen Hilfe unserer jungen Helden ist die Brück seit gestern wieder sicher zu befahren. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!

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Rund um Köln (RuK) – 26.05.2024

In diesem Jahr war der RC Dorff beim ältesten Frühjahrsklassiker in der Domstadt, bei der 106. Auflage von Rund um Köln in allen Streckenlängen vertreten. Hierbei gab es nicht nur einen Teilnehmerrekord mit 6000 gemeldeten Fahrer:innen für den Veranstalter, sondern auch einen RC Dorff Teilnehmerrekord. Mit fast 15 Fahrer:innen verteilt auf den drei unterschiedlichen Streckenlängen Velodom 30, Velodom 70 und Velodom 130 in den unterschiedlichen Altersklassen (AK) konnten auch mehrere Platzierungen unter den Top 10 v.a. bei den Frauen in der jeweiligen AK erreicht werden. Herzlichen Glückwunsch dazu. Glückwünsche gehen natürlich an alle Finisher, die sich dieser sportlichen Herausforderung gestellt haben. Letztlich sind alle unsere Starter:innen sturz- und pannenfrei stolz, glücklich und zufrieden ins Ziel gerollt.

Zum Rennen selber: Die 2500 gemeldeten Velodom 130 Starter:innen gingen in 6 Startblöcken pünktlich ab 09:30 Uhr auf die Strecke. Gestartet wurde wieder nahe des Harry-Blum Platzes, der auch dieses Jahr u.a. wieder die Messe Bike.Expo beheimatete, auf der Start-/Zielgeraden die auch dem später gestarteten Profi-Rennen diente.

Um 10:45 Uhr starteten die Profis und um 11:15 Uhr wurden die 3000 gemeldeten Starter:innen des Velodom 70, ebenfalls in sechs Startblöcken verteilt, von den zahlreichen begeisterten Besuchern am Streckenrand klatschend auf die Strecke gebracht. Das Velodom 30 wurde auf der kürzesten der drei Strecken von Bergisch-Gladbach aus gestartet.

Hochmotiviert konnten unsere Starter:innen bei bestem trocken warmen Wetter das Rennen über die jeweiligen Streckenlängen genießen. Die legendäre Kopfsteinpflaster Passage Schloss Bensberg umfasste dabei in diesem Jahr auch eine Bergwertung, die mit großer Begeisterung unterstützend durch die zahlreichen Anfeuerungsrufe des jubelnden Publikums auf dem Velodom 30 / 70 einmal und beim Velodom 130 gleich zweimal erklommen wurde.

Im Laufe des Rennverlaufes wurden immer wieder gleiche oder auch sich ändernde Gruppen genutzt, um gelegentlich im Windschatten ein paar Körner für die nächste Attacke oder das zufahren von Löchern zur nächsten Gruppe zu sparen. Durch die hohe Teilnehmerzahl erfreute man sich hierbei immer wieder den Flow in großen Gruppen zu genießen.

RuK 2024 mit den zahlreichen Teilnehmer:innen und den vielen begeisterten Fans und Zuschauern am Streckenrand wird uns in guter Erinnerung bleiben. Auf den letzten Metern wurden wir für unsere Strapazen belohnt und unter tosendem Applaus ins Ziel getragen. Da macht ein Zeil-Sprint doch doppelt Spaß.

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Offroad

Roc D’Ardenne 2024

Am Wochenende 26.-28. April fand in Houfalize in den Ardenne das diesjährige Roc D’Ardenne statt. Es ist das größte MTB-Festival Belgiens und beginnt freitags mit einem Nightride, am Samstag folgen dann der Klassiker Roc D’Ardenne und sonntags findet das Festival mit UCI-Marathon-Rennen über 80km und 110km seinen Abschluss.

Zwei Unentwegte machten sich am Samstag auf zum Klassiker über 60km und 1.700HM. Start war ab 9:00h in mehreren Wellen. Anders als vorhergesagt, zeigte ich das Wetter zwar immerhin trocken mit 8°C am Start aber alles andere als warm und weit von den angekündigten 17°C entfernt. Mit ca. 1.200 Starten war das Feld durchaus imposant groß. Da es in den Tagen vor dem Rennen wie schon den ganzen Winter sehr nass war und die Strecke vorwiegend über wenig befestigte Waldwege und viele Single Trails führte, konnten wir uns auf eine „Schlammschlacht“ einstellen.

Wie in Belgien zu erwarten hatte die Strecke es auch technisch in sich; mit bis 30% Steigung in den Uphills und Downhills, die eher einer Schlammlawine als einem Trail glichen oder über extrem rutschige Festplatten führten. So waren die 8°C Außentemperatur bald vergessen und die Strecke hat uns alles abverlangt.

Nach 5 Stunden war es schließlich geschafft und wir rollten stolz diese Herausforderung gemeistert zu haben über die Ziellinie. Standesgemäß wurden wir als Finisher mit einem La Chouffe willkommen geheißen.

Auch wenn es mehr um das Erlebnis als die Platzierung ging, wollten wir natürlich nicht am Ende des Feldes landen. Mit einem Platz im guten Mittelfeld der 1.200 Teilnehmer waren wir durchaus zufrieden.

Vielleicht findet sich im nächsten Jahr ja noch der ein oder andere, der auch einmal Lust hat, bei einem solchen Event an den Start zu gehen. Es war und ist in jedem Fall ein tolles Erlebnis.

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