RC Dorff on Tour de France 2003

eine Dokumentation von Alfred Beck

Eine 10 köpfige Radsportgruppe des Radsportclubs RC Dorff unternimmt eine 6 tägige Radtour durch die französichen Alpen, um dort die Tour de France 2003 live mit zu erleben. Die traditionellen Bergpässe der Tour de France mit dem Rennrad zu bezwingen und gleichzeitig die Atmosphäre des Tourspektakels zu erleben, ist gesetztes Ziel der geselligen und sportlich ambitionierten Seniorengruppe.

Höhenprofil der gesamten Alpen-Tour

        Gesamtdistanz:        485 km

        Höhenmeter:            9471 hm

        Fahrzeit:                 21 Std.

        AV-Tempo:              23 km/h

        Max.-Tempo:            87 km/h

 

Die Protagonisten sind:

Wolfgang Gerhards

Paul Berger

Manfred Hürtgen

Manfred Müllejans    

Ralf Rother

Lothar Steffens

Klaus Rombach

Richard Taschbach

Gastfahrer: Manfred Conrads

Fotograf: Alfred Beck

"Radsport pur" vom 10. - 16. Juli 2003

 

 

Ankunft in Allemond

Nach einer 13 stündigen Fahrt mit den Wohnmobilen ist der Ausgangspunkt der Alpentour Allemond am frühen Morgen erreicht. Der kleine Ort nahe eines schönen Stausees liegt ca. 11 km entfernt von Bourg d'Oisans, ein Städtchen am Fuß des berüchtigten Bergortes L'Alpe d'Huez.

 

 

 

 

 

gemeinsames Frühstück

 Bevor der Campingplatz seine Pforten öffnet, bleibt Zeit für ein üppiges Frühstück mit frischen Backwaren aus der Alpenregion.

 

 

 

 

 

erste Ausfahrt

Natürlich sehnen sich die berghungrigen Radsportler des RC Dorff nach den Alpenpässen, und so nehmen sie gleich die erste Bergetappe in Angriff.

 

 

 

 

 

ein traumhaftes Panorama

Sportsfreund Manfred Conrads hat die Region bereits während seines Urlaubaufenthaltes nach den schönsten Radtouren erkundet und führt nun die Dorffer Gruppe in eine traumhaft schöne Bergwelt mit dem Col de Grd Serre (1207 m) und dem Col d'Ornon (1367 m).

 

 

 

 

der Lohn der Arbeit

Nach der ersten kräftezehrenden Radtour bei ca. 35 ° C  werden die hungrigen Mäuler von Chefkoch Jürgen Gerhards mit einem fantastischen Abendessen verwöhnt.

 

 

 

Col du Lautaret

Vom Campingplatz in Allemont geht es auf einem ca. 45 km langen Anstieg zum Col du Lautaret. Ohne jeglichen Schatten bei einer Temperatur von 35 ° wird dieser Anstieg zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Doch der Lohn der Mühen ist ein fantastischer Ausblick auf das Massif des Ecrins.

 

 

 

 

 

zum Dach der Tour

Auf dem Col du Lautaret ist für Manfred Müllejans der Kampf gegen den inneren Schweinhund noch nicht zu Ende. Weitere 600 Höhenmeter auf 5,5 km Länge sind zu bewältigen bis hinauf zum Dach der Tour de France 2003, dem Col du Galibier auf einer Höhe von 2646 m und bis zu 13% Steigung.

 

 

 

 

2 km vor dem Gipfel

Die volle Konzentration auf die Erstürmung des Col du Galibier ist Paul Berger deutlich anzusehen. Ob er dennoch einen Blick wagt in das traumhaft schöne Vallee de la Guinane Richtung Briancon?

 

 

 

 

einen Traum erfüllt

Jeder Radsportbegeisterte möchte es mal den ganz Großen gleichtun. Am 11. Juli 2003 schaffen es die eisernen Jungs vom RC Dorff, den Col du Galibier mit seinen 2646 m, dem traditionellen Dach der Tour de France zu bezwingen.

 

 

 

 

der "Teufels-Lappen"

Die blau-gelben Trikots von RC Dorff und der lautstarke Gesang aus den Kehlen einer heiteren Radsportgruppe aus dem Rheinland machen die 1000m Marke vor der Zielankunft von L'Alpe-d'Huez, den sogenannten "Roten Lappen" oder "Teufels-Lappen", zu einer faszinierenden Attraktion der Tour 2003.

 

 

 

stille Liebe überall

Die Sportkameraden des RC Dorff tragen ihre Verbundenheit mit ihrem Stammlokal "Stille Liebe" bis hinauf nach L'Alpe-d'Huez vor die Fernsehkameras der Tour de France.

 

 

 

 

 

warten auf Godot (die Tour)

Ein reservierter Tisch direkt an der Rennstrecke, ein schmackhaftes Menü und viel Flüssigkeit machen es den lustigen Gesellen in 'Blau' leicht, auf die Ankunft der Giganten der Landstraße zu warten.

 

 

 

 

Amstrong und Co

Das lange Warten auf die Hauptdarsteller der Tour de France hat sich gelohnt. Hautnah erleben die Stolberger Tourfans den gigantischen Kampf um das gelbe Trikot an den berüchtigten Serpentinen von L'Alpe-d'Huez.

 

 

 

 

la residence estvale

Unmittelbar unterhalb des Stausees von Allemond liegt die zauberhafte Sommerresidenz der tollkühnen Mannen vom RC Dorff.

 

 

 

 

 

eine echte Herausforderung

Morgens um 9 Uhr lässt der gelbe Stern die Lufttemperatur bereits auf 27° C steigen, und da warten drei heroisch wirkende Bergpässe auf die unermüdlichen Flachlandtiroler aus dem Kreis Aachen. Wie sollen diese Bergriesen in über 2000 m bei dieser wahnsinnigen Hitze bewältigt werden?

 

 

 

 

wie eine Kletterwand

Col de la Croix de Fer steht auf dem Programm, sagt Manfred Hürtgen und verrät noch nicht, was sich hinter diesem Namen verbirgt. 10 - 13 % Steigung auf 23 km machen allerdings schnell deutlich, dass dieser Anstieg keine Spazierfahrt wird. Die letzten Kilometer vor dem Stausee haben es dann so richtig in sich. Permanente 15 - 20 % gilt es dann für ca. 2 km zu bewältigen, eine echte Kletterwand.

 

 

 

kostbares Quellwasser

Jürgen Gerhards und Fotograf Alfred Beck begleiten den Tross mit den Wohnmobilen und verpflegen die Fahrer am großen Stausee auf 1600 m mit Bananen und Elektrolytgetränken. Wasser, Wasser ist die Devise, und dieses kostbare Gut können die beiden Begleiter, Gott sei Dank, reichlich und gekühlt als Quellwasser den offen Bergbächen entnehmen.

 

 

 

hellblau bis türkis

Oberhalb der Vegetation liegt dieser riesige Staussee. In der prallen Sonne leuchtet er blau bis türkis, und die Berge, die diesen See umschließen, fallen mit ihren verschiedenen Grüntönen auf.  Die ganze Mannschaft ist angetan von dieser faszinierenden Farbenpracht der Natur.

 

 

 

 

das Eisenkreuz

Der Col de Croix de Fer ist bezwungen, und jeder, der dieses Wahrzeichen vom Rad aus erspäht, begreift, was dieses Wort bedeutet, nämlich: "Eisenkreuz".

Auch die beiden Begleitfahrzeuge haben die Passhöhe erreicht.

 

 

 

Genuss pur

Der Ausblick vom Col de la Croix de Fer ist einfach grandios. Dieser berühmte Berg ist einer der von Tour de France oft angesteuerten und von den Fahrern meist gefürchteten Berge.

 

 

 

Col du Glandon

Der Col du Glandon(1924 m) und der Col  de la Croix de Fer (2068 m) liegen 2,5 km auseinander. Sie verbinden Bourg d'Oisans im Süden mit La Chambre und ST. Jean Maurienne (Arc-Tal) miteinander.

Blick vom Col du Glandon mit Sicht auf den Madeleinesattel im Hintergrund, der vor dem Mont Blanc liegt.

 

 

 

letzte Passhöhe

Die Passstraße über den Col de la Madeleine, einem weit geschwungenen Sattel zwischen dem Grand Pic de la Lauzière (2829 m) im Westen und dem Cheval Noir (2832 m) im Osten, verbindet das nördliche Isèretal mit dem Arc-Tal im Süden.

Die überwältigende Aussicht auf den Mont Blanc (4807 m) bringt sogar einen erschöpften Radfahrer ins Schwärmen.

 

 

 

ach, wie gut das tut

Auf der Passhöhe von 2000 m wird das Sonnenbaden zum wahren Genuss und lässt die Anstrengungen des gewaltigen Anstieges über 20 km vergessen.

 

 

 

 

Au revoir le Tour des Alpes

Am Abend nach der Schlussetappe werden die letzten Vorräte vernichtet. Was die 10 stets hungrigen und durstigen Grand Seniores während ihrer 6 tägigen Tour durch die Alpen an Lebensmitteln und Getränken verzehrt haben, wird an dieser Stelle nicht veröffentlicht.

 

 

Resümee: eine gelungene, sportlich anspruchsvolle Radtour über die gewaltigsten Bergpässe der Tour de France mit lebenslustigen Sportfreunden, die den Radsport lieben und die Kameradschaft favorisieren.